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Der Schlaf eines Babys hängt eng mit seinem Wohlbefinden zusammen.
Ein Baby, das Hunger hat, friert, schwitzt, nass ist oder Angst hat, kann Schwierigkeiten beim Einschlafen haben. Das Einschlafen wird nämlich durch eine Abnahme der Körperwärme ermöglicht und geht mit Wohlfühlhormonen einher. So werden durch proximale Mutterpflege, Umarmungen, Küsse und liebevolle Worte die physiologischen Bedürfnisse Ihres Babys erfüllt.
Wie organisiert sich der Schlaf Ihres Babys?
In seinen ersten Lebensmonaten wechselt Ihr Baby regelmäßig zwischen Wachsein und Schlaf. Es wacht auf, isst, braucht eine saubere Windel, eine Kuscheleinheit und den Klang Ihrer Stimme – und schläft dann wieder ein. In diesen Momenten kann Ihr Baby fast überall schlafen! Der Stubenwagen ermöglicht es Ihnen, auf seine Schlafbedürfnisse einzugehen und es dank seiner Mobilität in Ihrer Nähe zu behalten. Das kann sowohl für Ihr Baby als auch für Sie beruhigend sein.
Dann entwickelt sich Ihr Baby weiter, wird wacher und interessiert sich zunehmend für die Welt, die Sie ihm zeigen. Sein Schlaf – wie auch alle anderen Fähigkeiten – wird sich weiterentwickeln.
Der Schlaf besteht aus einer Abfolge von Zyklen, oft dargestellt als ein kleiner Zug, der aus mehreren Waggons besteht, die die verschiedenen Schlafphasen repräsentieren. Am Ende jedes Zyklus kann ein Erwachen auftreten. Auch wir Erwachsenen wachen mehrmals pro Nacht auf. Die Besonderheit des Babyschlafs ist, dass die Zyklen viel kürzer sind als die eines Erwachsenen, was zu einer hohen Anzahl möglicher Aufwachphasen führt. Die Entwicklung des Schlafes ist ein langer Reifungsprozess. So dauern die Zyklen, die bei der Geburt etwa 50 Minuten betragen, mit der Zeit länger, bis sie im Alter von etwa 3–4 Jahren 90 bis 120 Minuten erreichen. Auch die Zusammensetzung der Zyklen verändert sich in den ersten Lebensjahren. Die Aufwachphasen zwischen den Zyklen können sehr kurz sein – man spricht von Mikroerwachungen – oder länger und erfordern dann Ihr Eingreifen.
Auf die Rufe Ihres Babys zu reagieren, stärkt sein emotionales Sicherheitsgefühl. Es wird sich Ihrer Anwesenheit sicher sein und sein Bedürfnis zu rufen verringern.
Der Schlaf ist ein wahres Abenteuer, vergleichbar mit dem Rutschen auf einer Rutsche. Ihr Baby muss genug Vertrauen haben, um die Stufen zu erklimmen, die Spitze zu erreichen, sich zu positionieren, sich gleiten zu lassen und unten sicher anzukommen. Bei jedem Schritt begleiten Sie es mit liebevollem Blick, verbalen Ermutigungen und beruhigender Nähe.
Genauso ist es auch mit dem Schlaf: Wenn Sie tagsüber konstant, einfühlsam und verlässlich auf die Bedürfnisse Ihres Babys reagieren, geben Sie ihm das Vertrauen, das es braucht, um sich seinem Schlaf ruhig und sicher zu widmen.
Ganz einfach: Ein Raum mit einer Temperatur zwischen 18–20 Grad. Denken Sie daran: Der Einschlafprozess beginnt mit dem Absinken der Körpertemperatur. Für seine Sicherheit und seinen Komfort trägt Ihr Baby einen Body, einen Schlafanzug und einen Schlafsack.
Einige Babys brauchen in den ersten Wochen eine starke körperliche Begrenzung, um ihr Sicherheitsgefühl aufrechtzuerhalten. Ein Stubenwagen kann in dieser Phase helfen, die Begrenzungen des Mutterleibs wiederherzustellen.
Später bietet ein Gitterbett denselben beruhigenden Rahmen. Die feste, flache Matratze ist mit einem Laken bezogen, das dem Baby einen vertrauten Geruch vermittelt – ebenso wie der Schlafsack. Die Gitterstäbe bieten ihm visuelle Orientierung, erlauben es ihm aber auch, hindurchzublicken und seine Umgebung wahrzunehmen. Mit zunehmender Beweglichkeit wird sich Ihr Baby im Bett bewegen und die schützenden Ränder berühren.
Um eine freie Bewegung des Kopfes und damit eine freie Atmung zu gewährleisten, sollte auf Nestchen verzichtet werden.
Die sichersten Schlafbedingungen sind also: Ihr Baby in einem Schlafsack, auf dem Rücken liegend, auf einer festen, flachen Matratze schlafen zu legen. Kein Kissen, keine Bettdecke, kein Kuscheltier, kein Nestchen.
Wenn es alt genug ist, wird es selbst ein Übergangsobjekt wählen, das ihm die emotionale Sicherheit gibt, die es braucht.
Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit dem Team von Eveil&Conseil verfasst, um die zahlreichen Fragen von Eltern zu beantworten und Ihnen hochwertige Ratschläge zu geben, damit Sie sich gut um sich selbst kümmern und den Bedürfnissen Ihres Babys bestmöglich gerecht werden können.
Eveil&Conseil ist ein Kollektiv engagierter und leidenschaftlicher Gesundheitsexperten!
Alle Ratschläge und umfassende Unterstützung finden Sie auf ihrer Website www.eveiletconseil.fr oder in ihrer App, die bei Google Play und im App Store erhältlich ist.

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